100. Geburtstag

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100. Geburtstag

Beitragvon Gast » Sa 02.Jun.2007 15:46

PAUL KLINGERS 100. GEBURTSTAG

Am 14. Juni 2007 wäre Paul Klinger 100 Jahre alt geworden - was lag da näher, als den Schauspieler mit einem Festakt und bundesweiten Filmprogrammen zu feiern? T!PP Büro für Pressearbeit übernimmt im Rahmen der Geburtstags-Aktivitäten zwei Aufgaben: die allgemeine Pressearbeit sowie die Konzeption und Organisation der Kinoprogramme.

Bundesweite Festivitäten zu Paul Klingers 100. Geburtstag
Am 14. Juni 2007 wäre der Schauspieler Paul Klinger 100 Jahre alt geworden. Der am 14. Juni 1907 in Essen unter dem bürgerlichen Namen Paul Karl Heinrich Klinksik geborene Schauspieler wurde nicht zuletzt durch „Die Mädels vom Immenhof“ und „Pünktchen und Anton“ berühmt. Dennoch können sich gerade Jüngere, selbst unter Cineasten, kaum an den sympathischen Schauspieler und Frauenliebling erinnern. Vielleicht liegt es an dem was Klinger einmal über sich selbst sagte: „Als Schauspieler bin ich eigentlich viel zu unpathetisch.“

Dabei kennen ihn die meisten, auch ohne es zu wissen: Denn als einer der meistbeschäftigten Synchronsprecherder 50er und 60er Jahren lieh er u. a. Cary Grant, William Holden, Bing Crosby, Jean Gabin, Steward Granger, Henry Fonda, Jean Marais und Charlton Heston seine Stimme. Jüngst bezeichnete ihn Claudia Engelhardt, die stellvetretende Leiterin des Münchner Filmmuseums, als den „Christian Brückner der 50er und 60er Jahre“.

Darüber hinaus führte er zeitlebens einen engagierten Kampf für die soziale Absicherung von Schauspielern. Er stirbt den Herztod, als er sich bei einer Versammlung von Kollegen zu Wort meldet, die sich für die sozialen Belange der Künstler engagieren.

Das Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e.V. (KSW) feiert den Geburtstag bundesweit mit einem vielfältigen Programm:

. Mit einem Festakt für geladene Gästewird Paul Klinger im Schloss Höhenried (Bernried am Starnberger See) geehrt. Als prominente Gästehaben bis heute zugesagt: Dr. Hellmuth Matiasek, Veronika Faber, Gunnar Möller, Bibi Johns, Hannes Jaenicke. Das künstlerische Rahmenprogrammwird gestaltet durch den Klinger-Sohn Michael Klinksik, dem Schauspieler Ernst Stankovski und dem Pianisten Peter Ludwig sowie Nasrin Khochsima. Von der Klinger-Familie kommt auch die Witwe, die Schauspielerin Karin Klinger (bekannt als Karin Anders).
. In diesem Rahmen wird die tagesaktuell erscheinende „Paul Klinger“-Briefmarkeder Bundespost in der Stückelung von 0,55 € offiziell durch Dr. Barbara Hendricks, Parlamentarischer Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium Bundesfinanzministerium und zukünftige SPD-Schatzmeisterin, präsentiert (Info).
. Drei Kinos(in Klingers Geburtsstadt Essen, in München und Hamburg) geben Paul Klinger mit ihrem Filmprogramm die Ehre. Es werden gezeigt:
14. Juni: Filmmuseum, München: „Rosen-Resli“
17. Juni: Lichtburg, Essen: „Ehe im Schatten“
18. Juni: Metropolis, Hamburg: „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Ehe im Schatten“ (nähere Informationen s. u.)

Zu Paul Klinger findet man (fast) alles unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Klingerund http://people.freenet.de/joachim.h.hinz ... inger.html.

Das Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e.V. wurde 1974 in memoriam Paul Klingers gegründet. Es berät und betreut in Künstler (definiert nach Künstlersozialkasse / KSK) rund um alle Fragen der Existenz: KSK, Altersabsicherung, Steuern und Versicherungen, Unterstützung Notsituationen, Netzwerken für gemeinsame Produktionen. Das KSW kann in seiner Arbeit auf einen Pool erfahrener ehrenamtlicher Mitarbeiter und Berater zurückgreifen.

Weitere Informationen, Bildmaterial, Verlosungsmaterial (Hörbücher, Kinokarten) und Eintrittskarten für Journalisten:
Presseleitung Paul-Klinger-KSW
Katharina Knieß
T 089-49049843
F 089-49049845
M presseleitung@paul-klinger-ksw.de
www.paul-klinger-ksw.de

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FILMPROGRAMM
- Stand der Planung: 07.05.07; aktuelle Daten bitte der Tagespresse entnehmen -

Donnerstag, 14. Juni 2007 (München)
Filmmuseum München
„Rosen-Resli“
19.00 Uhr
St.-Jakobs-Platz 1
Kartentelefon 089-233-24150
Eintritt: 4,- € / 3,-€ für MFZ-Mitglieder
Einführung: Rolf Thissen, Filmjournalist, München
kleine Klinger-Ausstellung im Foyer: Fotos, Plakate und andere Klinger-Erinnerungsstücke, weitgehend aus der Sammlung Herbert Glaser

Sonntag, 17. Juni 2007 (Essen)
Lichtburg Essen
„Ehe im Schatten"
12.00 Uhr / Matinée
Kettwiger Str. 36
Kartentelefon 0201-231023
www.lichtburg-essen.de

Montag, 18. Juni 2007 (Hamburg)
Kommunales Kino METROPOLIS
17.00 Uhr: „Das fliegende Klassenzimmer“ (1954)
19.00 Uhr: „Ehe im Schatten“ (1947)
Dammtorstr. 30a
Kartentelefon 040-342353
www.metropolis-hamburg.de
Eintritt: 4 € / 6 €
Einführung in beide Filme: Jörg Schöning, Filmjournalist, Hamburg

(Film-Informationen unter www.filmportal.de)

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PAUL-KLINGER-KÜNSTLERSOZIALWERK e.V.
Gegründet wurde das Paul-Klinger-KSW 1974 u. a. von Jürgen Scheller, dem Kabarettisten der Münchner Lach- und Schießgesellschaft im Gedenken an den Schauspieler Paul Klinger, der einen engagierten Kampf für die soziale Absicherung von Schauspielern geführt hat. Aus dem Schatten heraus zu treten, offen für die Rechte der Künstler einzutreten, in geschütztem Rahmen Anlaufstelle für Probleme und Diskussionen zu sein, von der Praxis für die Praxis zu beraten und gemeinsame Projekte zu entwickeln, ist das Ziel der Arbeit. Dabei ist das „Paul-Klinger-KSW keine Gewerkschaft“, wie Geschäftsführerin Anita Keller betont, „sondern eine Solidargemeinschaft“.

Mitglieder sind Künstler, die nach dem KSK-Gesetz (Künstlersozialkasse) als solche eingestuft werden - das Paul-Klinger-KSW bietet Information zu allen Fragen der beruflichen und persönlichen Absicherung, wie zur Künstlersozialkasse, privaten und gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit sowie allen Sach- und Berufsversicherungen und steuerlichen Angelegenheiten. Auskunft erteilen Rentenberater, Versicherungs-Experten, Steuerberater, Sozialpädagogen und Marketingberater. Der aktuelle Vorsitzende ist der Journalist und Moderator Gerhard Schmitt-Thiel.

Unter den rund 1.400 Mitgliedern finden sich auch viele Prominentewie Ottfried Fischer, Uschi Glas, Reinhold Beckmann, Ellen und Alice Kessler, Inga Humpe, Götz George und Hannes Jaenicke. So erzählte Cornelia Froboess anlässlich des 30jährigen Paul-Klinger-KSW-Jubiläums (2004), wie der Verein Hildegard Knef, „als es ihr nicht gut ging, unter die Arme griff“ (tz, 17.05.04).

KSK-Künstler sindu. a.: +++ Akrobat +++ Artdirektor +++ Ausbilder für künstl./publiz. Tätigkeiten +++ Autor +++ Ballett-Tänzer +++ Bildjournalist +++ Bühnenmaler +++ Cutter +++ Designer +++ Dompteur +++ Drehbuchautor +++ Filmemacher +++ Fotograf (künstlerischer) +++ Geräuschemacher +++ Grafiker +++ Instrumentalsolist +++ Journalist +++ Kabarettist +++ Kameramann +++ Musiker +++ PR-Fachmann +++ Puppenspieler +++ Redakteur +++ Regisseur +++ Schauspieler +++ Schriftsteller +++ Textildesigner +++ Übersetzer +++ Zauberer +++ u.v.m. (Quelle: www.kuenstlersozialkasse.de)

www.paul-klinger-ksw.de

Quelle: T!PP Büro für Pressearbeit

Gruß Mans ;) :D
Gast
 

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